Typenübersicht Welche Typen von Dixi's gibt es?
Man kaufte zunächst in England 100 originale Fahrzeuge des kleinen Austin Seven. Diese kamen im Juni gleichen Jahres in Eisenach an und wurden zunächst verschiedenen Händlern und Kunden zur Erprobung übergeben.Anfänglich bestellte man in England noch weitere 50 Automobile, die allerdings in Einzelteilen geliefert und in Eisenach zusammengebaut wurden. Hierbei stieß man allerdings auf einige Probleme, da sämtliche Konstruktionsunterlagen in metrische Maße umgezeichnet werden mussten. Aber schon im September verließen die ersten Wagen das Eisenacher Werk. Der Beginn dieser Modellreihe war auch gleichzeitig der Beginn der Fließfertigung ab Dezember 1927 in Eisenach. Die Karossen bestanden aus Aluminiumblech und waren teilweise mit Kunstleder bezogen. Doch 1928 konnten die vorhandenen Produktionskapazitäten nicht mehr voll ausgenutzt werden. Auch befanden sich fast 1.000 Stück dieser Wagen noch bei Händlern und in einem extra dafür eingerichteten Lager.Um die kleinen Dixi´s allerdings weiter zu verkaufen, nahm man zugleich drastische Preisekungen von 2.500 RM auf 1.750 RM vor. Man beschloß deshalb weiter, sich von der Gotaher Waggonfabrik zu trennen und nach einem zahlungskräftigen Interessenten für das Werk in Eisenach zu suchen. Die Modellpalette reichte zunächst vom offenen Tourer, dem Sportzweisitzer bis hin zur Limousine, einem Coupe und Lieferwagen.
BMW 3/15 DA 2 Produktionszeitraum von März 1929 - Februar 1932
Auf Anraten des BMW Großaktionärs Castiglioni kaufte die BMW AG München 1928 die Eisenacher DIXI Werke. Mit diesem Kauf gingen gleichzeitig alle Patente und Schutzrechte auf die BMW AG über. Eisenach wurde nun eine Zweigniederlassung des Münchener Stammwerkes. Mit dem Bau des nun als DA 2 bezeichneten Automobils gab es weniger technisches Änderungen, als vielmehr in Hinsicht auf eine neue Karosserie. Es wurden in Berlin-Johannisthal bei der Firma Ambi-Budd in Anlehnung an die Rosengart Modelle aus Frankreich dazu die neuen Ganzstahlkarossen gefertigt. Rosengart hatte damals ebenfalls einen Lizenzvertrag mit Austin. Dieser neue Wagen erfreute sich auf Grund seines günstigen Preises einer sehr großen Beliebtheit und lief ab 22. März 1929 in Berlin vom Band. Unter dem Slogan "Innen größer als außen" wurde somit der DIXI zum BMW.
Der Tourer wurde allerdings nach wie vor in Eisenach, jetzt mit Ganzstahlkarosse und Kunstlederüberzug bespannt, gebaut. Die Modellpalette des DA 2 reichte vom Tourer (Phaeton), Limousine, Limousine mit Rolldach (Sonnenscheinlimousine), Sportzweisitzer, Kabriolett bis zum Eil - Lieferwagen. Durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise stagnierte insgesamt der Absatz der Automobilindustrie. Darunter hatte man auch in Eisenach zu leiden. So versuchte man durch sogenannte verkaufsfördernde Maßnahmen bzw. Neukonstruktionen den Fahrzeugabsatz bzw. Verkauf zu fördern und zu verbessern.
BMW 3/15 DA 3 Wartburg Produktionszeitraum 1930 - 1931 Es entstand 1930 der BMW Wartburg DA 3, ein offener Zweisitzer, der sich in Kreisen sportlicher Fahrer großer Beliebtheit erfreute. Er erzielte bei Rennen und Zuverlässigkeitsfahrten in seiner Klasse sehr viele Erfolge und Preise. Doch für die breite Masse war er mit 3.100 RM einfach zu teuer. Es wurden insgesamt lediglich 150 Stück, dieses heute noch immer sehr begehrten Typs, gebaut. Seine Erfolge beruhten auf einer Leistungssteigerung u. a. durch erhöhte Verdichtung und drastischer Gewichtsreduzierung auf 400 kg.
Mehr über den DA3:
DA3 Typenseite BMW 3/15 DA 4 Produktionszeitraum 1931 - Februar 1932
Immer auf der Suche nach Verbesserungen des kleinen "BMW Dixi" erschien im Jahre 1931 das letzte Modell dieser Baureihe, der DA 4. Bei seiner Einführung propagierte man damals hauptsächlich die neue Schwingachse und die geänderte Karosse. Zugunsten des Fahrgastraumes um 20 cm, wurde auf den bis dahin üblichen Kofferraum verzichtet. Auch wurde dem neuen Typ eine etwas reichlichere Ausstattung spendiert. Die technischen Parameter blieben weitgehend gleich. Die Modellpalette wurde reduziert, man produzierte nur noch den Tourer, den Sportzweisitzer, das Coupe und Limousinen. Parallel zum DA 4 wurde weiterhin auch der DA 2 in geringen Stückzahlen bis Februar 1932 gebaut.
DIXI 3/15 DA 1 Produktionszeitraum 1927 - März 1929 Der DA 1 war also eine Lizenz des sehr erfolgreichen in England seit 1921 gebauten Kleinwagens, des Austin Seven. 1927 erhielt die Gothaer Waggonfabrik AG dazu den Lizenzvertrag der Austin Motor Co. in Birmingham.
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